Funktionieren reicht eben nicht mehr – was Heilung von innen mit Erfolg und Lebensfreude zu tun hat

Heute hat mich ein Facebookpost zu diesem Eintrag inspiriert. Danke an Jonny Hofer für das Teilen dieses Beitrags, der vom Hessischen Rundfunk 2006 gedreht wurde.

Ich finde es einfach schön, das sich Journalisten finden, die sich jenseits von Zynismus und Sensationshascherei ernsthaft mit einem Thema auseinandersetzen – gerade wenn es um so kontroversiell diskutierte Dinge wie Spontan- oder Alternativheilungen von Krebs, Schlaganfall oder unheilbaren Kopfschmerzen geht. Und fast immer ist es in diesen Fällen, so auch in diesem Beitrag, eine Veränderung der eigenen Lebenssicht (weg vom „Funktionieren“) oder eine energetische Veränderung, die einen wesentlichen oder sogar ausschlaggebenden Beitrag geleistet hat.

Das sage ich immer wieder in meinen Vorträgen: das Hauptübel bei Burnout, und so vielen anderen stressbezogenen Beschwerden (und da zähle ich im weiteren auch Krebs und Herz-Kreislauf dazu) ist, dass wir uns selbst nicht mehr spüren. Weiterlesen

Advertisements

GSA TV Talk „The Leader in You“

„The Leader in You“ war das Thema des 28. GSA TV Talks mit Friedbert Gay, Michael Hirt und Martin Laschkolnig, wunderbar moderiert von GSA Präsidentin Gaby S. Graupner.

Eine spannende Diskussion über Motivation von innen und aussen, Erfolg und auch die weichen Faktoren, denn wie das Thema schon sagte, kommt wahre Führung von innen heraus.

Was haben Sie mitgenommen? Teilen Sie Ihre Erfolgsgeschichte, oder wo Sie sich selbst doch nicht so leicht getan haben und wie Sie es trotzdem geschafft haben. Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen.

Der Klub, aus dem Sie austreten müssen

Es gibt einen Klub, aus dem Sie austreten müssen, wenn Sie beruflich oder privat ein erfülltes Leben führen wollen: Den „Ist-es-nicht-schrecklich-Klub“. Haben Sie auch Menschen um sich herum, die ständig nur von Katastrophen, Krankheiten und Disastern reden? Denen zu allem, was man erwähnt, als erstes immer einfällt, warum das schlecht ist, oder nicht geht?

Jim Rohn (der sich selbst als „Businessphilosoph“ bezeichnet) hat einmal gesagt: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen mit denen Du dich am meisten umgibst.“ – oder auch umgeben musst – unsere Kollegen können wir uns oftmals ja nicht aussuchen.

Was wir uns aber sehr wohl aussuchen können, ist, welchen Menschen wir Gewicht geben. Ich muss ja nicht unbedingt mit den Miesepetern auch noch Mittagessen gehen.

Das Gegenteil davon sind „Möglichkeitsdenker“ – falls Sie schon welche in Ihrem Umfeld haben, Gratulation, pflegen Sie diese Kontakte. Falls nicht, machen Sie sich auf die Suche – es gibt Sie. Strecken Sie die Hand aus, netzwerken Sie, finden Sie Orte oder Interessensverbände, an denen sich Menschen treffen, mit denen Sie gerne in Kontakt sein möchten.

Für mich ist so eine Stelle, an der sich extrem viele Möglichkeitsdenker treffen, die German Speakers Association (www.germanspeakers.org). Ich bin gerade heute von der diesjährigen Convention zurückgekommen. Ich hatte die Ehre, am Donnerstag letzter Woche in den Vorstand der GSA gewählt zu werden, und freue mich sehr, über die Gelegenheit, den Geist des Miteinander-Teilens, des Sich-Gegenseitig-Etwas-Beitragens in den nächsten beiden Jahren weiter fördern zu können.

Die  gesamte Convention war sehr hochwertig – mit internationalen Gästen – hochbezahlten Speakern, die auf eigene Kosten angereist sind, um ihren deutschsprachigen Speaker-, Trainer- und Coachkollegen etwas von ihrer Erfahrung und ihrem Wissen weitergeben zu können.

Nur eines der Highlights war z.B. Mike Rayburn aus den USA – ein Gitarrenvirtuose erster Güte, der jetzt seine eigene Show in Las Vegas  bekommen hat. Er hat mich besonders beeindruckt, indem er diese Virtuosität „nur“ als Träger verwendet, um bei seinem Publikum einen Eindruck zu machen, seine Botschaft „What If … and … Why Not?“ zu vermitteln.

Genießen Sie Mike Rayburn’s Musik und staunen Sie:

Daher meine Aufforderung an Sie: Suchen auch Sie sich Plätze, an denen sich Virtuosen treffen. Achten Sie verstärkt darauf, wie Sie sich nach dem Kontakt mit einem Menschen fühlen – aufgebaut, motiviert, vielleicht gar inspiriert? Oder niedergeschlagen und frustriert?

Hier eine kleine Übung, mit der Sie das gut überprüfen können: Notieren Sie auf einem Zettel untereinander die 5 Menschen, mit denen Sie ständig den meisten Kontakt haben (müssen). Aus allen Bereichen: Arbeit, Familie, Vereine, Verwandte, etc.

Danach bewerten Sie, wie sehr Sie der Kontakt zu diesen Menschen aufbaut, bzw. frustriert. „+ +“ oder „- -“ für ausgewöhnliche Leistungen, „+“ oder „-“ für das Mittelmaß und eine „0“ für neutrale Kontakte. Haben Sie’s?

Alle, die „-“ oder „- -“ haben: Kontakt so weit es geht, einschränken bzw. ganz streichen. Warum sich selbst quälen? Sie können, jawohl, können es sich aussuchen, wen Sie an sich heranlassen.

Viel Glück dabei!

Herzlichst, Ihr Martin Laschkolnig