Warum „inhaltlich nichts neues“ ein tolles Lob ist

Ich freue mich gerade riesig über den Kommentar einer Teilnehmerin am Webinar letzte Woche auf meiner Fanpage www.facebook.com/MartinLaschkolnig, in dem die Teilnehmerin schrieb: „… inhaltlich für mich nichts Neues war …“. Weiterlesen

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Das wichtigste Ziel für 2012 – Artikel in PinkPumpsOpen

Heute „druckfrisch“ – soweit man das bei einer Internetzeitung sagen kann 😉 – die neue Ausgabe von PinkPumpsOpen mit meinem Artikel „Das wichtigste Ziel für 2012“.

Hier der Anfang des Artikels – und wer mich kennt, weiß, dass die Dinge nicht immer so enden, wie sie erscheinen 😉

Hier ist der Anfang:

Oh, ein neues Jahr beginnt. Ziele setzen, Neujahrsvorsätze fassen, usw. usw., tönt es an unser Ohr und blitzt es uns aus E-Mailpostfach und Facebook entgegen. Können Sie es auch nicht mehr hören? Ich verstehe Sie gut. Und verstehen Sie mich nicht falsch – ich als Erfolgstrainer finde Ziele wirklich sehr sinnvoll, habe selber welche und helfe in meinen Seminaren vielen Menschen, ihre eigenen auszuarbeiten. Ziele helfen uns, langfristige Visionen auf mittel- und kurzfristige Zeiträume herunterzubrechen. Sie helfen uns, Fortschritt oder Stillstand messbar zu machen. Sie helfen uns Klarheit zu gewinnen.

Aber sie helfen uns nicht, innere Widerstände zu überwinden. Wenn es wo hakt, dann hakt es bei den meisten von uns – Männern wie Frauen – weniger bei der Idee oder der Ausformulierung von Zielen, obwohl das auch oft nicht ganz einfach ist. Vielmehr hakt es daran, … restlichen Artikel auf www.pinkpumpsopen.eu lesen

 

Funktionieren reicht eben nicht mehr – was Heilung von innen mit Erfolg und Lebensfreude zu tun hat

Heute hat mich ein Facebookpost zu diesem Eintrag inspiriert. Danke an Jonny Hofer für das Teilen dieses Beitrags, der vom Hessischen Rundfunk 2006 gedreht wurde.

Ich finde es einfach schön, das sich Journalisten finden, die sich jenseits von Zynismus und Sensationshascherei ernsthaft mit einem Thema auseinandersetzen – gerade wenn es um so kontroversiell diskutierte Dinge wie Spontan- oder Alternativheilungen von Krebs, Schlaganfall oder unheilbaren Kopfschmerzen geht. Und fast immer ist es in diesen Fällen, so auch in diesem Beitrag, eine Veränderung der eigenen Lebenssicht (weg vom „Funktionieren“) oder eine energetische Veränderung, die einen wesentlichen oder sogar ausschlaggebenden Beitrag geleistet hat.

Das sage ich immer wieder in meinen Vorträgen: das Hauptübel bei Burnout, und so vielen anderen stressbezogenen Beschwerden (und da zähle ich im weiteren auch Krebs und Herz-Kreislauf dazu) ist, dass wir uns selbst nicht mehr spüren. Weiterlesen

GSA TV Talk „The Leader in You“

„The Leader in You“ war das Thema des 28. GSA TV Talks mit Friedbert Gay, Michael Hirt und Martin Laschkolnig, wunderbar moderiert von GSA Präsidentin Gaby S. Graupner.

Eine spannende Diskussion über Motivation von innen und aussen, Erfolg und auch die weichen Faktoren, denn wie das Thema schon sagte, kommt wahre Führung von innen heraus.

Was haben Sie mitgenommen? Teilen Sie Ihre Erfolgsgeschichte, oder wo Sie sich selbst doch nicht so leicht getan haben und wie Sie es trotzdem geschafft haben. Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen.

Fühlst Du Dich freiwillig schlecht?

Hast Du Dir schon jemals gesagt, „Heute um zwei Uhr werde ich deprimiert sein.“? Natürlich nicht. Wenn wir uns schlecht fühlen – ist das eine unbewusste Reaktion, oder hast Du Dich bewusst und freiwillig dafür entschieden?

Ich weiß, eine „No Na“-Frage, wie wir in Österreich sagen. Wer würde sich freiwillig aussuchen, sich Sorgen zu manchen, traurig zu sein oder deprimiert? Keiner, der seine sieben Sachen beisammen hat, ausser wir wurden so sehr konditioniert, dass wir das als unseren natürlichen Zustand annehmen. Aber das sind glücklicherweise nur wenige.

Für den Rest von uns – übernehmen wir die Verantwortung für unseren Zustand oder lassen wir unserer unbewussten Reaktion freien Lauf?

Sag Dir in so einem Fall selbst: „Willst Du Dich WIRKLICH so fühlen, oder triffst Du jetzt eine andere Entscheidung?“

Wenn solche unbewusste Reaktionen immer wieder mal auftauchen, dann lohnt es sich, mal nachzusehen, was zu Grunde liegt.

Dazu biete ich heuer für alle Absolventen eines „Die Erfolgsprinzipien“ Workshops oder Trainings die Möglichkeit , in 3 Städten (München im Juli, Düsseldorf und Wien im September) beim speziellen Bootcamp „Anziehungsblockaden sprengen“ dabei zu sein und ganz konkret solche Blockaden aufzulösen. Aber Achtung – in diesem Bootcamp gibt es nur maximal 15 Plätze!

Ah, Sie sind noch kein Absolvent? Nun zufällig biete ich jeweils am Tag davor einen „Die Erfolgsprinzipien“-Workshop an. Praktisch, oder? 😉

Für alle, die am „Die Erfolgsprinzipien“-Workshop teilnehmen, gibt es einen Paketpreis gemeinsam mit dem Bootcamp „Anziehungsblockaden sprengen“.

Nähere Details hier: www.DieErfolgsprinzipien.de/off_sem.html oder direkt zur Anmeldung – bis 6 Wochen vorm Seminar gibt es Frühbucherpreise.

Disziplin und Kontrolle ODER Lob und Eigenverantwortung?

Na was jetzt? 2 x Spiegel online: „Nicht geschimpft ist gelobt genug“ oder „Ein Lob sagt mehr als 1000 Dienstwagen“ – hier ist die Wahrheit:

…Beide Artikel beleuchten nur einen Aspekt der gesamten Situation – kein Wunder, dass da die Verwirrung groß ist.

Im einen Artikel vom 4.8. wird Härte gepredigt, Disziplin und die Einhaltung von strikten Standards
(http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,709995,00.html)

Im anderen Artikel vom 10.8. heißt es dass Motivation nur durch Lob und Anerkennung entsteht
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,710841,00.html)

Tatsächlich haben aber beide Recht – wenn man es zusammen betrachtet. Waren Sie schon mal selbst Teil eines Teams in dem ein oder mehrere Mitglieder nur lax bei der Sache waren – quasi das Gehirn zum Mitdenken am Eingang abgegeben hatten? Hat Sie das genervt? Klar hat Sie das genervt.

Dafür brauchen wir klare Standards – Menschen in jeder sozialen Interaktion, ob in der Firma oder nicht, sehnen sich danach, klar zu verstehen, nach welchen Regeln das Spiel gespielt wird. Erst dann können sie sich darauf einstellen und entscheiden, ob und wie sie mitmachen. Den Mitarbeitern klare Standards vorzugeben, ist essentiell für hohes Engagement. Und diese Standards dürfen ruhig etwas von den Mitarbeitern verlangen. Befriedigung stellt sich ein, wenn wir etwas Außergewöhnliches erreichen.

Wenn diese Standards – die klar und konsistent – und für ALLE Mitarbeiter gleich sein müssen, auch für Chef’s Liebling – dann auch eingehalten werden, dann muss das auch anerkannt werden – und zwar gleich. Der alte Spruch „Ehre, wem Ehre gebührt“ hat hier besondere Gültigkeit – wenn die deutsche Wirtschaft global mithalten will, ist die Zeit für Egospielchen vorbei. Wir müssen zu wahrem Teamdenken kommen, was nicht bedeutet dass alle gleich sind und wir uns sooo lieb haben. Vielmehr bedeutet das die klare Erkenntnis, wer für welchen Teil der Operation verantwortlich ist und diese Verantwortung eindeutig übernimmt. Dass dies in einer freundschaftlichen, wertschätzenden Umgebung VIEL besser funktioniert, belegen unzählige Studien, wie die in den oben angeführten Artikeln zitierten von Gallup und Tower-Perrins. Das ändert aber nichts daran, dass die Basis eine klare Vereinbarung ist, wer was wie zu tun hat.

Nichts ist demotivierender als Verwirrung, Unklarheit und Schlamperei. So ähnlich wie die Kinder, die sich bei der antiautoritär erziehenden Mutter beschweren: „Mama, müssen wir auch heute wieder tun, was wir wollen?“

Wenn wir etwas großes erreichen wollen, braucht es klare Leitlinien, damit alle Teammitglieder ihre Kräfte bündeln können. Aber es braucht auch die Einsicht und das Vertrauen, Stärken und Schwächen offen anzusprechen, damit wirklich die geeignete Person die richtige Aufgabe übernimmt. Und dann braucht es keine erniedrigende Zielkontrolle, sondern wertschätzende Unterstützung bei der Nachverfolgung der Ziele. Im Idealfall steht nicht die Profilierung des einzelnen im Vordergrund, sondern das Erreichen des Projektzieles.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Nicht wenn das von Anbeginn ein vereinbarter Wert im Team ist. Legen Sie Regeln und Standards, am besten gemeinsam mit dem Team, von Anbeginn an klar fest.

Wie drehen Sie dann ein bestehendes Team mit laxen Standards um? Das ist Stoff für einen eigenen Artikel, aber hier jetzt nur soviel: Legen Sie wiederum möglichst gemeinsam mit dem Team, aber ausgehend von Ihrer Vision neue Standards fest. Klare, messbare Standards, so dass ganz klar festgestellt werden kann, welche Fortschritte auf dem Weg zur Einhaltung gemacht werden. Das ist wichtig – nicht bei der Einhaltung, sondern auf dem Weg dorthin. Legen Sie auch fest, bis wann Sie diese neuen Standards erreicht haben wollen. Und dann unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Weg dorthin – nicht, indem Sie es für sie tun, aber anerkennen Sie Fortschritte und coachen Sie die Mitarbeiter zu den nächsten Schritten. Dadurch erarbeitet der Mitarbeiter seine eigenen Schritte und hat nicht das Gefühl, es wird ihm etwas aufgezwungen.

Das Result ist ein neues Gefühl von Sinn und Mission – Motivation, die von innen heraus entsteht, denn Motivation von aussen funktioniert ohnedies nicht.

Mehr darüber auf: http://www.potentialentwicklung.at/mitarbeiter.html

Der Klub, aus dem Sie austreten müssen

Es gibt einen Klub, aus dem Sie austreten müssen, wenn Sie beruflich oder privat ein erfülltes Leben führen wollen: Den „Ist-es-nicht-schrecklich-Klub“. Haben Sie auch Menschen um sich herum, die ständig nur von Katastrophen, Krankheiten und Disastern reden? Denen zu allem, was man erwähnt, als erstes immer einfällt, warum das schlecht ist, oder nicht geht?

Jim Rohn (der sich selbst als „Businessphilosoph“ bezeichnet) hat einmal gesagt: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen mit denen Du dich am meisten umgibst.“ – oder auch umgeben musst – unsere Kollegen können wir uns oftmals ja nicht aussuchen.

Was wir uns aber sehr wohl aussuchen können, ist, welchen Menschen wir Gewicht geben. Ich muss ja nicht unbedingt mit den Miesepetern auch noch Mittagessen gehen.

Das Gegenteil davon sind „Möglichkeitsdenker“ – falls Sie schon welche in Ihrem Umfeld haben, Gratulation, pflegen Sie diese Kontakte. Falls nicht, machen Sie sich auf die Suche – es gibt Sie. Strecken Sie die Hand aus, netzwerken Sie, finden Sie Orte oder Interessensverbände, an denen sich Menschen treffen, mit denen Sie gerne in Kontakt sein möchten.

Für mich ist so eine Stelle, an der sich extrem viele Möglichkeitsdenker treffen, die German Speakers Association (www.germanspeakers.org). Ich bin gerade heute von der diesjährigen Convention zurückgekommen. Ich hatte die Ehre, am Donnerstag letzter Woche in den Vorstand der GSA gewählt zu werden, und freue mich sehr, über die Gelegenheit, den Geist des Miteinander-Teilens, des Sich-Gegenseitig-Etwas-Beitragens in den nächsten beiden Jahren weiter fördern zu können.

Die  gesamte Convention war sehr hochwertig – mit internationalen Gästen – hochbezahlten Speakern, die auf eigene Kosten angereist sind, um ihren deutschsprachigen Speaker-, Trainer- und Coachkollegen etwas von ihrer Erfahrung und ihrem Wissen weitergeben zu können.

Nur eines der Highlights war z.B. Mike Rayburn aus den USA – ein Gitarrenvirtuose erster Güte, der jetzt seine eigene Show in Las Vegas  bekommen hat. Er hat mich besonders beeindruckt, indem er diese Virtuosität „nur“ als Träger verwendet, um bei seinem Publikum einen Eindruck zu machen, seine Botschaft „What If … and … Why Not?“ zu vermitteln.

Genießen Sie Mike Rayburn’s Musik und staunen Sie:

Daher meine Aufforderung an Sie: Suchen auch Sie sich Plätze, an denen sich Virtuosen treffen. Achten Sie verstärkt darauf, wie Sie sich nach dem Kontakt mit einem Menschen fühlen – aufgebaut, motiviert, vielleicht gar inspiriert? Oder niedergeschlagen und frustriert?

Hier eine kleine Übung, mit der Sie das gut überprüfen können: Notieren Sie auf einem Zettel untereinander die 5 Menschen, mit denen Sie ständig den meisten Kontakt haben (müssen). Aus allen Bereichen: Arbeit, Familie, Vereine, Verwandte, etc.

Danach bewerten Sie, wie sehr Sie der Kontakt zu diesen Menschen aufbaut, bzw. frustriert. „+ +“ oder „- -“ für ausgewöhnliche Leistungen, „+“ oder „-“ für das Mittelmaß und eine „0“ für neutrale Kontakte. Haben Sie’s?

Alle, die „-“ oder „- -“ haben: Kontakt so weit es geht, einschränken bzw. ganz streichen. Warum sich selbst quälen? Sie können, jawohl, können es sich aussuchen, wen Sie an sich heranlassen.

Viel Glück dabei!

Herzlichst, Ihr Martin Laschkolnig