Meine erste Titelseite ;-)

Spannend, es ist schon ein interessantes Gefühl – gerade halte ich die Septemberausgabe von ChefInfo in den Händen, in der ein vierseitiges Interview mit mir über mein Buch „Die Bildungslücke“ erschienen ist.

Ja, genau, ganz rechts unten ist mein Artikel erwähnt … OK ist keine richtige Titelseite, aber hey, immerhin AUF der Titelseite. 😉

Aber eigentlich ist das ja nicht wichtig, sondern vielmehr worum es im Artikel geht – nämlich dass unser Schulsystem viele Inhalte nicht vermittelt, die im Leben allerdings eine immer wichtiger werdende Rolle spielen. Einige dieser Inhalte zeigt „Die Bildungslücke“ auf spannende und kurzweilig zu lesende Art auf – gemeinsam mit Co-Herausgeber Thilo Baum habe ich zwanzig Themenbereiche gesammelt und wunderbare Kollegen unter Speakern und Trainern gefunden, die mit einem knackigen und kurzen Überblick einen leichten Einstieg ins Thema ermöglichen.

Das PDF mit dem gesamten Interview können Sie hier herunterladen – die Zeitschrift hier abonnieren. Viel Vergnügen beim Lesen. (Fotos: © ChefInfo 2012)

GSA TV Talk „The Leader in You“

„The Leader in You“ war das Thema des 28. GSA TV Talks mit Friedbert Gay, Michael Hirt und Martin Laschkolnig, wunderbar moderiert von GSA Präsidentin Gaby S. Graupner.

Eine spannende Diskussion über Motivation von innen und aussen, Erfolg und auch die weichen Faktoren, denn wie das Thema schon sagte, kommt wahre Führung von innen heraus.

Was haben Sie mitgenommen? Teilen Sie Ihre Erfolgsgeschichte, oder wo Sie sich selbst doch nicht so leicht getan haben und wie Sie es trotzdem geschafft haben. Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen.

Anerkennung zeigen und empfangen – aber richtig

Finden Sie die richtige Balance zwischen Lobhudelei und „Nicht geschimpft ist gelobt genug“. Zuviel und indifferentes Lob wird schnell als Schleimerei empfunden – Menschen brauchen aber Anerkennung, sie brauchen die Gewissheit, 1. wahrgenommen zu werden und 2. für gute Leistung auch geschätzt zu werden.

Ein interessanter Aspekt dabei – für viele Mitarbeiter in größeren Unternehmen drückt sich Anerkennung schon dadurch aus, (O-Ton aus einer kürzlich veröffentlichten Studie): „Der Chef kennt meinen Namen und weiß, in welchem Bereich ich arbeite.“ Das ist für viele schon ausreichend, um sich in ihrer Individualität geschätzt zu fühlen.

Eigentlich ist das ja noch nicht wirklich viel, oder? Natürlich wird das umso schwieriger, je mehr Menschen ich zu führen habe. Aber der Punkt hier ist, ein ehrliches Interesse an meinen Mitmenschen zu zeigen.
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Sind Sie dabei am 16.6. in Salzburg dabei?

Sind Sie schon registriert? Für den GSA Expertenexpress in Salzburg am 16.6.? 1 Abend – 5 österreichische Speaker – 5facher Nutzen. Spannender Input von DEM Stimmcoach Arno Fischbacher, Stilexpertin Elisabeth Motsch, Ulrike Aichhorn – „Die Aichhorn“, Mittelstandsexpertin Sabine Rohrmoser und mir selbst. 5 knackige Impulse, für Sie sofort umsetzbar. Karten über die Website bzw. auch über die Speaker erhältlich. http://bit.ly/gu3ROo

Fühlst Du Dich freiwillig schlecht?

Hast Du Dir schon jemals gesagt, „Heute um zwei Uhr werde ich deprimiert sein.“? Natürlich nicht. Wenn wir uns schlecht fühlen – ist das eine unbewusste Reaktion, oder hast Du Dich bewusst und freiwillig dafür entschieden?

Ich weiß, eine „No Na“-Frage, wie wir in Österreich sagen. Wer würde sich freiwillig aussuchen, sich Sorgen zu manchen, traurig zu sein oder deprimiert? Keiner, der seine sieben Sachen beisammen hat, ausser wir wurden so sehr konditioniert, dass wir das als unseren natürlichen Zustand annehmen. Aber das sind glücklicherweise nur wenige.

Für den Rest von uns – übernehmen wir die Verantwortung für unseren Zustand oder lassen wir unserer unbewussten Reaktion freien Lauf?

Sag Dir in so einem Fall selbst: „Willst Du Dich WIRKLICH so fühlen, oder triffst Du jetzt eine andere Entscheidung?“

Wenn solche unbewusste Reaktionen immer wieder mal auftauchen, dann lohnt es sich, mal nachzusehen, was zu Grunde liegt.

Dazu biete ich heuer für alle Absolventen eines „Die Erfolgsprinzipien“ Workshops oder Trainings die Möglichkeit , in 3 Städten (München im Juli, Düsseldorf und Wien im September) beim speziellen Bootcamp „Anziehungsblockaden sprengen“ dabei zu sein und ganz konkret solche Blockaden aufzulösen. Aber Achtung – in diesem Bootcamp gibt es nur maximal 15 Plätze!

Ah, Sie sind noch kein Absolvent? Nun zufällig biete ich jeweils am Tag davor einen „Die Erfolgsprinzipien“-Workshop an. Praktisch, oder? 😉

Für alle, die am „Die Erfolgsprinzipien“-Workshop teilnehmen, gibt es einen Paketpreis gemeinsam mit dem Bootcamp „Anziehungsblockaden sprengen“.

Nähere Details hier: www.DieErfolgsprinzipien.de/off_sem.html oder direkt zur Anmeldung – bis 6 Wochen vorm Seminar gibt es Frühbucherpreise.

Disziplin und Kontrolle ODER Lob und Eigenverantwortung?

Na was jetzt? 2 x Spiegel online: „Nicht geschimpft ist gelobt genug“ oder „Ein Lob sagt mehr als 1000 Dienstwagen“ – hier ist die Wahrheit:

…Beide Artikel beleuchten nur einen Aspekt der gesamten Situation – kein Wunder, dass da die Verwirrung groß ist.

Im einen Artikel vom 4.8. wird Härte gepredigt, Disziplin und die Einhaltung von strikten Standards
(http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,709995,00.html)

Im anderen Artikel vom 10.8. heißt es dass Motivation nur durch Lob und Anerkennung entsteht
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,710841,00.html)

Tatsächlich haben aber beide Recht – wenn man es zusammen betrachtet. Waren Sie schon mal selbst Teil eines Teams in dem ein oder mehrere Mitglieder nur lax bei der Sache waren – quasi das Gehirn zum Mitdenken am Eingang abgegeben hatten? Hat Sie das genervt? Klar hat Sie das genervt.

Dafür brauchen wir klare Standards – Menschen in jeder sozialen Interaktion, ob in der Firma oder nicht, sehnen sich danach, klar zu verstehen, nach welchen Regeln das Spiel gespielt wird. Erst dann können sie sich darauf einstellen und entscheiden, ob und wie sie mitmachen. Den Mitarbeitern klare Standards vorzugeben, ist essentiell für hohes Engagement. Und diese Standards dürfen ruhig etwas von den Mitarbeitern verlangen. Befriedigung stellt sich ein, wenn wir etwas Außergewöhnliches erreichen.

Wenn diese Standards – die klar und konsistent – und für ALLE Mitarbeiter gleich sein müssen, auch für Chef’s Liebling – dann auch eingehalten werden, dann muss das auch anerkannt werden – und zwar gleich. Der alte Spruch „Ehre, wem Ehre gebührt“ hat hier besondere Gültigkeit – wenn die deutsche Wirtschaft global mithalten will, ist die Zeit für Egospielchen vorbei. Wir müssen zu wahrem Teamdenken kommen, was nicht bedeutet dass alle gleich sind und wir uns sooo lieb haben. Vielmehr bedeutet das die klare Erkenntnis, wer für welchen Teil der Operation verantwortlich ist und diese Verantwortung eindeutig übernimmt. Dass dies in einer freundschaftlichen, wertschätzenden Umgebung VIEL besser funktioniert, belegen unzählige Studien, wie die in den oben angeführten Artikeln zitierten von Gallup und Tower-Perrins. Das ändert aber nichts daran, dass die Basis eine klare Vereinbarung ist, wer was wie zu tun hat.

Nichts ist demotivierender als Verwirrung, Unklarheit und Schlamperei. So ähnlich wie die Kinder, die sich bei der antiautoritär erziehenden Mutter beschweren: „Mama, müssen wir auch heute wieder tun, was wir wollen?“

Wenn wir etwas großes erreichen wollen, braucht es klare Leitlinien, damit alle Teammitglieder ihre Kräfte bündeln können. Aber es braucht auch die Einsicht und das Vertrauen, Stärken und Schwächen offen anzusprechen, damit wirklich die geeignete Person die richtige Aufgabe übernimmt. Und dann braucht es keine erniedrigende Zielkontrolle, sondern wertschätzende Unterstützung bei der Nachverfolgung der Ziele. Im Idealfall steht nicht die Profilierung des einzelnen im Vordergrund, sondern das Erreichen des Projektzieles.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Nicht wenn das von Anbeginn ein vereinbarter Wert im Team ist. Legen Sie Regeln und Standards, am besten gemeinsam mit dem Team, von Anbeginn an klar fest.

Wie drehen Sie dann ein bestehendes Team mit laxen Standards um? Das ist Stoff für einen eigenen Artikel, aber hier jetzt nur soviel: Legen Sie wiederum möglichst gemeinsam mit dem Team, aber ausgehend von Ihrer Vision neue Standards fest. Klare, messbare Standards, so dass ganz klar festgestellt werden kann, welche Fortschritte auf dem Weg zur Einhaltung gemacht werden. Das ist wichtig – nicht bei der Einhaltung, sondern auf dem Weg dorthin. Legen Sie auch fest, bis wann Sie diese neuen Standards erreicht haben wollen. Und dann unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Weg dorthin – nicht, indem Sie es für sie tun, aber anerkennen Sie Fortschritte und coachen Sie die Mitarbeiter zu den nächsten Schritten. Dadurch erarbeitet der Mitarbeiter seine eigenen Schritte und hat nicht das Gefühl, es wird ihm etwas aufgezwungen.

Das Result ist ein neues Gefühl von Sinn und Mission – Motivation, die von innen heraus entsteht, denn Motivation von aussen funktioniert ohnedies nicht.

Mehr darüber auf: http://www.potentialentwicklung.at/mitarbeiter.html